Praktika


Praktika der Heilerziehungspflege

Das Fach Praxis der Heilerziehungspflege findet in Praktikumseinrichtungen wie z.B. Wohnheimen, Förderstätten oder integrativen Kindergärten statt. Hier werden die FachschülerInnen das fachliche und methodische Vorgehen für die Planung und Gestaltung von Aktivierungs- und Förderprozessen üben und durchführen. Als Grundlage erlernen sie zum einen die Gestaltung von Beziehungsprozessen und zum anderen die reflektierte und differenzierte Beobachtung. Im Mittelpunkt des heilerzieherischen Handelns steht hierbei die Gestaltung des Alltags des Menschen mit Behinderung.

Organisation des Faches Praxis der Heilerziehungspflege

Das Fach Praxis der Heilerziehungspflege ist in Form eines Praktikums organisiert. Das heißt, dass die FachschülerInnen hier vorrangig in der Praktikumsstelle durch den praktischen Einsatz die Begleitung und Betreuung von Menschen mit Behinderung erlernen. Dabei werden sie eng betreut:

  • Zu Beginn jedes Schuljahres wird dem/der FachschülerIn von Seiten der Schule eine Praxislehrkraft zugeteilt, die den/die FachschülerIn während des ganzen Jahres begleitet. Diese Begleitung erfolgt in der Praxiszeit vor allem durch vereinbarte Praxisbesuche.
  • In den Theoriephasen wird der/die FachschülerIn darüber hinaus in individuellen Einzelgesprächen und in Form von Kleingruppen unterrichtet.
  • Die Praxisstelle benennt eine/n PraxisanleiterIn, die/der dem/der FachschülerIn als kontinuierliche AnsprechpartnerIn in der alltäglichen Praxis zur Seite steht.

Der zeitliche Umfang des Faches Praxis der Heilerziehungspflege beträgt pro Schuljahr ca.

  • 16 Wochen á 25 Stunden/Woche in der Ausbildung zur/zum HeilerziehungspflegehelferIn
  • 16 Wochen á 40 Stunden/Woche in der Ausbildung zur/zum HeilerziehungspflegerIn